Eine saubere Lösung

Mal ehrlich – würden Sie das Spülwasser vom Abwasch trinken, nachdem Sie es durch ein simples Küchensieb gefiltert haben? Eine ekelhafte Vorstellung, denken Sie? Nun, beim Staubsaugen passiert genau das mit der Raumluft.

Herkömmliche Staubsauger saugen die Luft ein, pressen sie durch eine mehr oder weniger dichte Filterschicht und blasen sie wieder in die Wohnung. Natürlich bleibt der Großteil des Staubs und Schmutzes im Filter hängen und damit im Staubsauger, das ist ja auch der Zweck der Übung.

Problematisch sind allerdings die Millionen und Abermillionen kleiner und kleinster Partikel wie Pilzsporen, Feinstaub, Keime und Bakterien, die durch den Filter wieder in den Raum gelangen. Wegen des geringen Gewichts schweben diese Teilchen mitunter stundenlang durch die Raumluft und können damit auch eingeatmet werden. Vor allem für Allergiker ist das ein Problem.

Eine Zentralstaubsauganlage filtert zwar ebenfalls die eingesaugte Luft, bläst jedoch die Abluft ins Freie. Dazu kommen noch drei sehr angenehme Nebeneffekte: Zentralstaubsauganlagen sind sehr leise, weil das Gerät selbst im Keller oder im Technikraum installiert ist. Es riecht nicht nach muffiger Saugluft, weil die Abluft nach draußen geleitet wird – und die Handhabung ist sehr komfortabel, weil nur ein Saugschlauch und der Sauger benötigt werden.